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WIE SCHWIERIG IST FRANZÖSISCH ALS FREMDSPRACHE?

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WELCHE SPEZIFISCHEN HERAUSFÖRDERUNGEN SIND MIT DEM FRANZÖSISCHLERNEN VERBUNDEN?

Das gesprochene Französisch unterscheidet sich stark vom geschreibenen Französisch

Französisch ist relativ einfach zu lesen, im Alltag jedoch sehr mühsam zu verstehen. Kontraktion (das Zusammenziehen zweier Wörter) ist praktisch in jedem französischen Satz zu hören!

Betrachten wir beispielsweise die häufige Elision des „e“. Ein einfacher Satz wie „Je te l’ai dit“ wird zu „J’t’l’ai dit“ (schtlädi).

Die Rechtschreibung ist komplex

Das französische Schriftsystem ist unter den westlichen Sprachen das Schwierigste nach… dem Englischen.

Sowohl Französisch wie Englisch haben stumme Buchstaben, die das Erlenen der Rechtschreibung erschweren.

Das heißt: Wenn Sie Englisch gelernt haben, dann sollten Sie es auch schaffen, Französisch zu lernen.

Dazu: Man muss nicht perfekt REchtschreibung beherreschen, um fließend Französisch zu sprechen.

Redewendungen sind schwer zu verstehen

Aber es gibt sie in allen Sprachen: diese Ausdrücke aus dem Alltag, die wir nicht wörtlich übersetzen können.

Im Französischen bedeutet beispielsweise „passer un coup de fil“ (wörtlich: einen Fadenschlag durchzuführen) ganz einfach „telefonieren“. Man muss idiomatische Ausdrücke im Kontext lernen, so wie in Österreich der ausländische Sprecher sehr schnell verstehen wird, was „Es ist Wurst!“ im übertragenen Sinne bedeutet, ohne sich dabei über die wörtliche Bedeutung dieses Satzes zu wundern.

Grammatik ist ja unmöglich

Das kann man nicht Ernst meinen, wenn man sich schon mit der deutschen Grammatik befasst! Die US-amerikanische Foreign Service Institute’s (FSI) School of Language Studies stuft Französisch als eine Kategorie 1 Sprache, und Deutsch als Kategorie 2 ein. Deutsch ist also schwieriger für Englishprachige zu lernen.

Die französische Verbenkonjugation ist zwar eigenartig, aber nur weil man als Deutschsprachiger seine eigenen Sprachstruktur auf das Französische projiziert.

Ein einziges Wort kann viele verschiedene Bedeutungen haben

Es gibt nur eine geringe Anzahl von Wörtern im Französischen (zwischen 60,000 und 100,000) während das Englische circa 450.000 und das Deutsche circa 400.000 Wörter umfasst.

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht so viel Vokabular lernen! Die schlechte Nachricht: Ein einziges französisches Wort kann mehrere Bedeutungen und unerwartete Konnotationen haben.

„In Paris they simply stared when I spoke to them in French; I never succeeded in making those idiots understand their own language.“

— Mark Twain

WIE LASSEN SICH DIESE SCHWIERIGKEITEN ÜBERWINDEN?

Mehrsprachigkeit ist ein riesiges Plus

Französisch hat 45 % des Wortschatzes gemeinsam mit dem Englischen.

Lateinkenntnisse und/oder Kenntnisse einer romanischen Sprache erleichtern ebenfalls das Lernen.

Sind falsche Freunden problematisch? Im Allgemeinen ist der Vorteil, eine ähnliche Sprache zu beherrschen, weitaus größer und nützlicher als die gelegentlichen Probleme, die durch falsche Freunde entstehen.

Grammatik ist nicht alles

Ich kann Ihnen die analytischen Werkzeuge an die Hand geben, die Sie für das (schriftliche und mündliche) Verständnis der französischen Sprache benötigen. Damit können Sie völlig selbstständig und so schnell wie möglich Inhalte angehen, die Sie interessieren und die nicht allzu anspruchsvoll sind. So erweitern Sie Ihren Wortschatz, ohne Vokabellisten erstellen zu müssen. Das Ziel ist, dass Sie möglichst wenig auswendig lernen müssen. 

Die kognitive Belastung des Lernenden darf nicht zu groß sein

Bestimmte Konzepte, wie der Unterschied zwischen passé composé und imparfait, lassen sich nicht rein theoretisch beherrschen. Man muss ein Gespür bzw. ein Sprachgefühl dafür entwickeln. Das erfordert Zeit und eine gewisse Lässigkeit. Zu viel Nachdenken über eine Regel verhindert, sie spontan anzuwenden.

Jeder Mensch hat eine ganz eigene Beziehung zu Regeln.

Ich helfe Ihnen dabei, mühelos das Gleichgewicht zwischen dem Verständnis der sprachlichen Strukturen und der nötigen Selbstvertrauen zu finden, um Regeln ohne Stress oder Anspannung anzuwenden.

Es geht darum, angesichts der Caprices der Sprache eine positive und neugierige Haltung zu bewahren.

Die wichtige Rolle des Lesens

Lernen geht schneller, wenn man ein Wort in einem gedruckten Text liest, als wenn man es nur hört. Deshalb bevorzuge ich einfache Texte sowie Podcasts, die eine Transkription bieten, vorzugsweise in gedruckter Form.

Das Anschauen von Filmen oder kurzen Videos mit französischen Untertiteln ermöglicht es, den Unterschied zwischen geschriebenem und gesprochenem Französisch zu verstehen und sich dann schrittweise mit authentischen Inhalten auseinanderzusetzen (Inhalten, die nicht für FLE-Lernende, sondern für die Frankophonen selbst konzipiert sind).

Die wichtige Rolle des mit-der-Hand-Schreiben 

Schreiben fördert das metasprachliche Bewusstsein und das langfristige Erinnerungsvermögen

Das Schreiben mit der Hand stärkt die allgemeine Verbindungsfähigkeit des Gehirns.

Wiederholung und Kontext sind entscheidend: der Umgang mit authentischen Dokumenten

Ich bevorzuge das Lernen im Kontext (Dialoge, Texte, Podcasts, Filme), denn oft versteht man ein Wort in einer bestimmten Situation durch Inferenz, ohne es übersetzen zu müssen. Dadurch lässt sich ein Wort mit einem semantischen Netzwerk verknüpfen. Auf diese Weise kann eine Wortschatzkompetenz erworben werden, die es ermöglicht, sich in verschiedenen Situationen des Verstehens oder des Sprechens zurechtzufinden. 

Was ist denn der Trick?

Meiner Erfahrung nach, ist es am wichtigsten, einen persönlichen Zugang zur französischen Sprache zu schaffen. Das gelingt, indem man Inhalte auswählt, die die Interessen des Lernenden wirklich ansprechen. Es gibt mehrere Studien, die bewiesen haben, dass kognitive Funktionen stark von affektiven Faktoren abhängig sind. Struktur ist zwar essenziell beim Französisch lernen, doch der Schlüssel zum Erfolg ist Lernfreude. Langeweile ist der Feind!

Meine Tarife finden Sie HIER.

Ich freue mich über eine Kontaktaufnahme!

 

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